Freitag, 4. April 2014

Willkommen zurück! Es geht weiter! 
Dem Start meiner zweiten Saison steht nichts mehr im Wege.

Mein Leben, das einer schweizer Bergkuh. 

Einmal kamen mich über den Winter gute Freunde besuchen. Natürlich besuchten sie auch den Kuhstall und - wie schon öfter - waren sie erstaunt über die, für manche überholt wirkende, Anbindehaltung dort.
Nun, darauf kann ich immer nur ganz ehrlich eine Sache sagen: „Also wenn ich eine Kuh wäre...dann würde ich lieber das halbe Jahr im Stall angebunden verbringen und das andere halbe Jahr auf einer Alp frei weiden, als ganzjährig im Laufstall zu sein.“
Meine Freundin sagte ohne zu zögern dazu: „Ja, so lebst du ja auch dein Leben.“

Also kommt jetzt für mich schweizer Bergkuh (irgendwie ehrvoll mit einer Kuh verglichen zu werden, aber bitte einer mit Hörnern) wieder die Alpsaison.
Meine Stelle in der Schweiz habe ich zum 1. April aufgehört, am 7. April fahr ich wieder zu Lothar.
Nie stand ein Aufhören der Tour im Raum.
Piz und ich hatten es wirklich gut getroffen. Jeden Morgen mit Berpanorama aus der Tür treten, Schnee, Arbeit mit Tieren, die uns Spass macht und darüberhinaus unsere nächste Laufsaison finanziell absichert. Und noch mehr Bergpanorama und noch mehr Bergpanorama. Mit Lothar bleibt es einfach bei dem Wunsch, auch die Berge durchreisen zu dürfen. (Ja, Lothar, ich bin schon still, ich zieh ja nicht die Kutsche).
Piz hat jede Sekunde ihres Winters genossen: Schafe hüten, Kühe wenden im Stall (wenn sie nach ihrem Ausgang wieder angebunden werden sollten, aber an ihrem Platz vorbei gingen), die Rinder am Fressen hindern, bis ich mit dem Füllen der Futterkrippe fertig war. Und wenn es für sie nichts zu tun gab, dann war sie zumindest mit und um Tiere herum. Was Schöneres gibt es für nicht für einen Border Collie.

Es bleibt spannend, wohin es gehen wird dieses Jahr. Ich weiss es nicht und wills auch nicht wissen.
Dieses Jahr werde ich es vorerst ohne Beschlag versuchen und dafür mit den Schweizer Hufschuhen für Pferde. Erfahrungwerte gibt es da leider nicht bei Kühen. Was für eine Erleichterung wärs, wenn das Problem mit den ewig wackeligen Eisen damit aus der Welt wäre.

Ich werde immer um den Freitag herum probieren etwas auf meinem Blog zu veröffentlichen, aber ob ich dann genau Internet habe kann ich nicht versprechen.

Was für ein Luxus wieder weiterziehen zu dürfen!!

Kommentare:

  1. Liebe Eva! Wir freuen uns auf Deine Berichte und wünschen Dir alle Gute auf dem 2.Abschnitt Deiner Reise. Elfriede und Fritz aus Wenireith

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  2. Liebste Eva,
    ich freue mich mit Dir, Lothar und Piz, gute Reise und viel Glück
    Irmi

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